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Der Verfasser ist Oberschlesier, der das Land und die Leute
liebt und sich besonders für dessen wechselvolle Geschichte
interessiert. Dazu zählt ganz besonders die Volksabstimmungszeit
in Oberschlesien 1920 – 1922. Die beiden Volksgruppen, die
deutsche und die polnische sollten sich entscheiden, ob das
damalige Oberschlesien zur Republik Polen oder zum Deutschen
Reich gehören sollte. Letztlich haben die alliierten dann
Kompromissgrenzen gezogen und damit Tatsachen geschaffen. In
diesem Buch zeigt der Autor in großer Reichhaltigkeit echt
gelaufene Postbelege von allen Postorten, die es damals in
Oberschlesien gegeben hat. Dazu die entsprechenden
Ortsansichtskarten sowie eine große Dokumentation der Propaganda
in Zeitungen, auf Plakaten, Siegelmarken und Flugblättern.
Anhand von zahlreichen historischen Dokumenten wird auch die
Tätigkeit der Deutschen und Polnischen Plebiszitkommissare
dargestellt. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt in der
Philatelie, in dem einige hundert sehr interessante Postbelege,
die alle polnisch und deutsch beschrieben sind, aber auch
einzelne Marken (alles in Farbe) gezeigt werden. Auch der
Historiker wird mit diesem Buch zufrieden sein.
Das
bestätigen bereits die zahlreichen Vorworte im Buch: Ludwig
Neudorfer, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln;
Prof. Stanislaw Slawomir Nicieja, Rektor der Universität Opole
und ganz besonders Rolf Ritter, der früherer Vorsitzender der
ArGe Oberschlesien.
Mit
diesem Buch soll die Geschichte der damaligen Zeit der Nachwelt
lebendig gemacht werden und zeigen, dass Menschen verschiedener
Nationalität friedlich zusammenleben können, wenn der gute Wille
da ist.
Gerhard
Torz ist langjähriges Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft
Polen e.V.
Format
20,5 x 29 cm, 367 Seiten, 1489 farbige Abbildungen,
Hardcover-Einband, Druck auf hochwertigem Papier, jeweils mit
deutschen und polnischen Texten; Preis 65 € zzgl.5,- €
Versandkosten, ISBN 978-83-88945-83-0; zu beziehen beim Autor:
Gerhard Torz, Gronauerstr. 29, 51063 Köln.
Buchbesprechung durch Stefan Petriuk
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